2. Sendung – Tagesablauf

Sie sind wieder da! Oder nein, sie waren nie weg! Seit der letzten Sendung sind zwar ein paar Tage vergangen, aber das Team von KROSSE.FM hat fleißig gearbeitet, um für euch eine neue Sendung ganz nach eurem Geschmack zusammenzustellen. Und diese Sendung, die dreht sich wirklich um euch, um die Studis der Uni Bremen. Krosse.fm begleitet euch einen ganzen Tag lang.

Vom Aufstehen über den Alltag am Campus bis hin zur Abendgestaltung – wir sind dabei! Auf Schritt und Tritt spitzen wir die Ohren.

Wir sind also dabei, wenn ihr euch auf den Weg zur Uni macht. Mittags geht’s mensen? Wir sind am Start und checken für euch, was hinter den Kulissen der GW2 Cafeteria passiert. Wie viele Mitarbeiter schwingen da die Kellen? Wie viele Essen wandern da täglich über den Tresen? KROSSE.FM hat es für euch rausgefunden.

Außerdem haben wir euch gefragt, was ihr macht, wenn die Vorlesungen vorbei sind. Wo kann man sich engagieren? Wo werdet ihr überschüssige Energie los? Und wo könnt ihr euch so richtig entspannen?

Die Antworten auf all diese Fragen – und sicher den einen oder anderen neuen Ohrwurm – findet ihr hier, in der zweiten Sendung von KROSSE.FM!

2. Sendung

 

Weitere Infos und Zusatzinhalte:

Mein Radiomoment – eine Hassliebe zum Radio

Der Wecker klingelt, ich stehe auf und mache das Radio an. Als ich die aufgedrehten Moderatorenstimmen höre, frage ich mich wie so oft, warum ich mir das antue. Ich ärgere mich darüber, dass die Wetterfee – ein Ausdruck, der mich ebenfalls zur Weißglut treibt- mir erzählt, dass sie heute einen Pferdeschwanz trägt. Diese Information habe ich nun wirklich nicht gebraucht!

Während ich beim Frühstück sitze, rege ich mich darüber auf, dass wie immer dieselbe Musik gespielt wird. Bei einigen Radiosendern kann ich drei Lieder vorhersagen, von denen eines mit großer Wahrscheinlichkeit in der nächsten Viertelstunde gespielt wird.

Nun ertönt das Intro der täglichen Radio-Comedy und ich hechte zum Ausschalter oder wechsele den Sender. Nichts hasse ich mehr als Radio-Comedy. Meistens kann ich ihr morgens noch entfliehen, doch leider wird sie wie auch die ewig gleiche Musik nachmittags oft wiederholt.

Doch warum höre ich trotzdem noch Radio, wenn ich mich schon über eine Morning Show so sehr aufrege?

Ich höre Radio, weil ich durch das häufige Ausprobieren neuer Sender, insbesondere über Internetstreams, immer wieder Sendungen entdecke, die ich gerne höre. Wer ein wenig stöbert, findet Sendungen, in denen bestimmte Musikgenres gespielt werden oder Bands das Studio übernehmen. Wenn ich Sendungen wie „Wolf Alice in Session“ auf BBC Radio1 oder „King Kong Kicks“ auf Delta Radio höre, dann vergesse ich all meinen Ärger über das Radio.

Nachrichten, Musik und gute Moderationen, mehr brauche ich für den vollen Radiogenuss nicht.

Vanessa

1. Sendung – Unser Pilot

KROSSE.FM…läuft.

Radio – was bedeutet das heute? Für den Einen wohl das Beste aus den 70ern, 80ern, 90ern und von heute, oder auch die Überbrückungsmusik im Stau am Stern. Für die Andere ist es gelebte Nostalgie, ein Erinnerungsträger, Entertainer und Infoquelle.

Wir von KROSSE.FM, dem neuen Radiosender vom Bremer Campus, haben unsere ganz eigene Vision von  zeitgemäßer  Unterhaltung.  Radio  –  das  ist  musikalische  Horizonterweiterung,  spannend aufbereitete Information und ein Sprachrohr jener Menschen zwischen Uni und WG, zwischen Bib und Bier. Kurz: Gemeint seid ihr.

Mit viel Spaß an der Sache gehen wir, die KROSSE.FM Redaktion, aktuelle Themen an, hören uns durch bislang unentdeckte musikalische Gefilde und frageneuch nach eurer Meinung zu diesem und jenem, vom Weltgeschehen bis zu Uni-Internem.

Oder, um es mit Freddie zu sagen:

You had your time, you had the power
You’ve yet to have your finest hour
Radio

…Radio ist noch lange nicht am Ende. Und KROSSE.FM ist erst am Anfang.

Pilotsendung

 

Weitere Infos und Zusatzinhalte:

Die Produktion der Pilotsendung von KROSSE.fm

Mit viel Spaß an der Sache geht die KROSSE.fm Redaktion aktuelle Themen an, hört sich durch bislang unentdeckte musikalische Gefilde und fragt nach eurer Meinung zu diesem und jenem, vom Weltgeschehen bis zu Uni-Internem.

KROSSE.fm – Radio für Zukunftsmenschen

KROSSE.fm… läuft.

Radio – was bedeutet das heute? Für den Einen wohl das Beste aus den 70ern, 80ern, 90ern und von heute, oder auch die Überbrückungsmusik im Stau am Stern. Für den Anderen ist es gelebte Nostalgie, ein Erinnerungsträger, Entertainer und Infoquelle.

Wir von KROSSE.fm, dem neuen Radiosender vom Bremer Campus, haben unsere ganz eigene Vision von zeitgemäßer Unterhaltung. Radio – das ist musikalische Horizonterweiterung, spannend aufbereitete Information und ein Sprachrohr jener Menschen zwischen Uni und WG, zwischen Bib und Bier. Kurz: Gemeint seid ihr.

Mit viel Spaß an der Sache gehen wir, die KROSSE.fm Redaktion, aktuelle Themen an, hören uns durch bislang unentdeckte musikalische Gefilde und fragen euch nach eurer Meinung zu diesem und jenem, vom Weltgeschehen bis zu Uni-Internem.

Oder, um es mit Freddie zu sagen:

You had your time, you had the power You’ve yet to have your finest hour Radio

…Radio ist noch lange nicht am Ende. Und KROSSE.fm ist erst am Anfang.

Anna Kondring 

Mein Radiomoment – Mit Tonlagen Bilder malen

Vielleicht war es nicht unbedingt Radio an sich, was mich in jüngsten Jahren in seinen Bann zog. Eher die auditive Qualität; mit Worten, Klängen und Tonlagen Bilder zu malen, die Zuhörenden eintauchen zu lassen in eine Welt aus Geräuschen.

Auf einem uralten Kassettenrecorder mit Aufnahmetaste begann die Geschichte. Mein Bruder und ich plünderten die Instrumentenkiste, sangen, komponierten, erzählten Geschichten, trommelten mit Hausschuhen auf den Rekorder um den wilden Pferdegalopp nachzuahmen und moderierten unsere Taten. Unser imaginäres Publikum lauschte kreativen Ergüssen. Aus unserem Zimmer sprachen wir zu der ganzen Welt. Später kamen tatsächlich auch Expertenrunden dazu mit zahlreichen Gästen, denen wir alle unsere Stimmen liehen. Kaum ein Thema wurde nicht in unserer Talkshow behandelt. Mit aller Leichtigkeit philosophierten wir als Moderatoren über das Leben.

Es folgte ein Schulpraktikum bei Radioeins. Ein Traum wird wahr? Ich recherchierte für Beiträge, betreute Gäste, stand bei Live-Sendungen mit offenem Mund im Studio und doch immer nur hinter den Kulissen.

Jahre später entdecke ich an der Uni Bremen KROSSE.fm – Campusradio. Ich male mir aus, wie ich eine eigene Sendung habe. Vielleicht immer am Mittwochabend? Von Studierenden für Studierende. Eine Sendung über unentdeckte Plätze Bremens vielleicht? Worte über Lieblingsorte?

Doch ganz so weit ist es noch nicht, Krosse.fm erblickte erst dieses Jahr das Licht der Welt und die Pilotsendung muss von uns erst liebevoll zusammengesetzt werden. Wir können dem ersten Campusradio Bremens ein Gesicht geben, einen Charakter und eine Stimme. So finde ich mich hinter dem Mikrofon wieder, soll mal eine Anmoderation improvisieren. Mir pocht das Herz bis zum Halse, ich lese angespannt eine Zeile vor, Leere im Kopf. Alle kindliche Leichtigkeit verschwunden. Ist Radiomoderation wirklich der Traum? Mein Traum?

ClaraBeitragsbild_Clara_Koschies_Radiomoment

Mein Radiomoment – Gibt es den eigentlich?

Mein Radiomoment. Gibt es den eigentlich? Ich würde fast zu einem „Nein“ tendieren. Leider habe ich noch nie eine Kreuzfahrt im Radio gewonnen, mir wurde auch über’s Radio noch kein Heiratsantrag gemacht oder ähnlich spektakuläre Dinge.

Und dennoch bin ich großer Radio Fan. Das konnte ich erst neulich wieder feststellen, als ich aus meiner alten Wohnung auszog und hier nach Bremen kam. Sage und schreibe 3 (!!!) Radios habe ich ein- und wieder ausgepackt. Und das nicht, weil ich Radios so hübsch finde, sondern weil sie einfach nötig waren. Eins in meinem Zimmer, eins in der Küche, eins im Bad. Deshalb gibt es auch nicht DEN Radiomoment für mich, aber viele kleine Momentchen. Wenn ich unter der Dusche stehe und laut irgendeinen Evergreen mitsinge. Oder ich in der Küche sitze und mich übers Wetter ärgere, während der Moderator genau dasselbe tut. Oder wenn ich in meinem Zimmer vor dem PC hänge und mit der überfälligen Hausarbeit einfach nicht weiter komme, und mit Alanis Morissette lauthals „Ironic“ anstimme.

Klar, auch ich hab einen etwas definierteren Musikgeschmack als die Top 40 und das „beste aus den 80ern, 90ern und von heute“. Aber ab und an finde ich es schön, mich berieseln zu lassen. Keine Playlist zu erstellen, keinen PC hochzufahren. Einfach das Radio anzumachen. Mit einem einzigen Knopfdruck. Ist doch nett, wenn andere sich mal Gedanken machen.

Und statt sich immer nur darüber zu beschweren, dass im Radio oft das gleiche läuft, kann man sich doch auch mal FREUEN, dass dem so ist. Ein Stück weit sind Katy Perry, Sting oder Nena Heimat. Und egal wo ich gerade das Radio aufdrehe, damit bin ich ein Stück weit Zuhause.

Felisa