Mein Radiomoment – Radio als mein ständiger Beifahrer

Mein Radiomoment – Radio als mein ständiger Beifahrer

Radio einschalten, Fenster runter und lauthals mitsingen – das bringt mir gute Stimmung und muss beim Autofahren sein. Zuhause höre ich auch Radio, aber im Auto hat es eine besondere Wirkung auf mich. Das Radio ist mein Beifahrer. Hierbei empfinde ich Leichtigkeit, gute Unterhaltung und fühle mich nicht alleine. Der Moderator erzählt mir, was es Neues in meiner Region gibt, erzählt mir die wichtigsten Neuigkeiten aus der Welt und heitert meine Stimmung mit seiner lockeren Art auf. Schon entsteht das Gefühl unterhalten zu werden. Radio ist aber nicht nur reine Unterhaltung, sondern auch ein wichtiges Instrument im Alltag, um Informationen und Wissenswertes zu verbreiten. Was das Radiohören so besonders für mich macht, ist, dass man eine bunte Mischung an Hits erwarten kann. Ähnlich wie eine prall und bunt gefüllte Tüte voller Bonbons. Eine Überraschung nach der nächsten, worauf man sich freuen kann. Ich liebe die Bandbreite von Musik im Radio – wenn ich durch die Radiosender zappe, weiß ich genau, dass mich nicht nur brandaktuelle Hits, sondern auch Klassiker erwarten, zu denen ich mitgrölen kann. Auch wenn mich die Autofahrer anstarren und für verrückt erklären.
Manchmal gibt es aber auch Tage, an denen ich mich einfach nur beschallen lassen möchte und mir nicht nach Gesang während der Fahrt ist. Wenn ich nicht gut gelaunt bin, mich der eine oder andere Song mit seinem tiefgründigen Text zu sehr berühren könnte, dann höre ich nur halbherzig hin oder schalte das Radio erst gar nicht an.
Spaßiger ist Radiohören allerdings mit meinen Lieblingsmenschen, meinen Freunden: genauso verrückt nach schiefem Gesang und starken Bässen wie ich. Also verwandelt sich die eine oder andere Autofahrt zu einem wahren Partymarathon, ein Hit jagt den nächsten, ein schriller Refrain kommt nach dem anderen. Radio verbindet Menschen und schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl, wenn man es zusammen genießt.

Nilay

3. Sendung – KROSSE goes International

Wollt ihr euch in den Semesterferien mal nicht thematisch und musikalisch vom Mainstream berieseln lassen? Oder sogar Inspiration für die nächste Reise bekommen? Dann hört euch unsere dritte Sendung an, die euch mit in die weite Welt nimmt.

KROSSE.FM war am Austausch mit moldawischen Studierenden beteiligt, zwei unserer Redakteurinnen berichten von ihren Erfahrungen in Moldawien und mit ihren Austauschpartner*innen, außerdem sind sie bei uns im Studio zum Gespräch. Dabei erfahrt ihr spannende Stories und lustige Annekdoten aus dem hierzulande eher unbekannten Moldawien.

Daneben warten noch weitere Beiträge mit internationalem Touch auf euch. Begleitet wird das ganze natürlich wie immer von Musik, die ihr so sonst nicht unbedingt im Radio hört. Wir haben eine bunte Klangcollage erstellt, mit Songs aus der ganzen Welt.

Und jetzt Ohren gespitzt und entspannt!

Politologin Fiona Baywater zur Ukraine-Krise

Hier findet ihr die ungekürzte Analyse der Ukraine-Krise von Politologin Fiona Baywater.

Die Analyse erschien, in gekürzter Form, im Radio-Essay „Die Bilder des Anderen – Perspektiven auf die Ukraine-Krise“ von Simon Sax. Nachzuhören in unserer Pilotsendung.

Engagement für Flüchtlinge in Bremen

Ergänzend zum Beitrag „Engagement für und mit Flüchtlinge(n)“ haben wir für euch eine kleine Auswahl an Links von Initiativen zusammengestellt, die sich in Bremen in diesem Bereich engagieren.

Die beiden Initiativen aus dem Beitrag erreicht ihr hier:

Daneben gibt es natürlich noch viele weitere Initiativen:

Natürlich hat diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit – schreibt uns gerne über Facebook und Co., falls ihr noch Gruppen kennt, die in unserer List auf jeden Fall aufgeführt werden sollten.

Mein Radiomoment – Samstagnachmittag. Bundesligazeit. Radiokonferenzzeit.

Ein Samstagnachmittag irgendwo in Deutschland. Bundesligazeit. Radiokonferenzzeit.

Während tausende andere Menschen in den Stadien der Republik in den Fankurven stehen, sitze ich zu Hause vor dem Radio. Wie viele Stunden habe ich schon den Stimmen von „Manni“ Breuckmann, Günther Koch und Sabine Töpperwien gelauscht? Vor allem als es noch keine Smartphones gab (beziehungsweise ich noch keines hatte), war der Samstagnachmittag fest für’s Radio reserviert.

Zusammen mit Freunden habe ich viele Stunden nur vor einem Radio verbracht, die Zwischenergebnisse und die Livetabelle notiert und gehofft, dass der eigene Verein gewinnt. Obwohl man nicht im Stadion ist oder das Spiel im Fernsehen verfolgt, schaffen es die Reporter und Reporterinnen einem den Eindruck zu vermitteln, live dabei zu sein. Tore, Elfmeter, Platzverweise und Fouls – irgendwie sind wir dabei – nur durch die Stimmen der Reporterinnen und Reporter. Vor dem eigenen Auge malt man sich die Szenen aus und ist bei der abendlichen Sportschau dann manchmal doch überrascht, wie nahe die eigenen Vorstellungen an den Originalszenen sind.

Zum Radiohören gehört also auch Kreativität und Vorstellungskraft: Wie ist die Ecke in den Strafraum gesegelt? Wie wurde der Stürmer vom Verteidiger gefoult? Wie hat dieser reagiert als der anstürmende Schiedsrichter ihm die rote Karte zeigte? Wie hat der Stürmer sich den Ball zum Elfmeter hingelegt? Wie hat er nach seinem Tor gejubelt? Das alles können uns die Reporterinnen und Reporter erzählen, aber bildlich vorstellen muss ich es sich am Ende jeder selber.

Bei Krosse.FM sitze ich jetzt auf der anderen Seite: Zwar senden wir nicht aus dem Weserstadion oder vom Millerntor, aber auch wir müssen dafür sorgen, dass wir unseren Zuhörerinnen und Zuhörern die nötigen Infos liefern, sodass ihre Kreativität und Vorstellungskraft angeregt wird. Trotzdem muss genug Raum bleiben, dass jede und jeder unterschiedliche, eigene Ideen entwickeln kann.

Die Stunden, die ich samstags vor dem Radio verbringe, sind weniger geworden. Das Smartphone mit diversen Tickerapps ist daran bestimmt nicht unschuldig. Wehmütig denke ich manchmal daran zurück und freue mich dann doch immer wieder, wenn ich es mal wieder schaffe, um 15:30 Uhr den Stimmen aus sechs verschiedenen Stadien der Fußballrepublik zu lauschen und ich meiner Kreativität und Vorstellungskraft freien Lauf lassen kann…

Lukas

2. Sendung – Tagesablauf

Sie sind wieder da! Oder nein, sie waren nie weg! Seit der letzten Sendung sind zwar ein paar Tage vergangen, aber das Team von KROSSE.FM hat fleißig gearbeitet, um für euch eine neue Sendung ganz nach eurem Geschmack zusammenzustellen. Und diese Sendung, die dreht sich wirklich um euch, um die Studis der Uni Bremen. Krosse.fm begleitet euch einen ganzen Tag lang.

Vom Aufstehen über den Alltag am Campus bis hin zur Abendgestaltung – wir sind dabei! Auf Schritt und Tritt spitzen wir die Ohren.

Wir sind also dabei, wenn ihr euch auf den Weg zur Uni macht. Mittags geht’s mensen? Wir sind am Start und checken für euch, was hinter den Kulissen der GW2 Cafeteria passiert. Wie viele Mitarbeiter schwingen da die Kellen? Wie viele Essen wandern da täglich über den Tresen? KROSSE.FM hat es für euch rausgefunden.

Außerdem haben wir euch gefragt, was ihr macht, wenn die Vorlesungen vorbei sind. Wo kann man sich engagieren? Wo werdet ihr überschüssige Energie los? Und wo könnt ihr euch so richtig entspannen?

Die Antworten auf all diese Fragen – und sicher den einen oder anderen neuen Ohrwurm – findet ihr hier, in der zweiten Sendung von KROSSE.FM!

2. Sendung

 

Weitere Infos und Zusatzinhalte:

Mein Radiomoment – eine Hassliebe zum Radio

Der Wecker klingelt, ich stehe auf und mache das Radio an. Als ich die aufgedrehten Moderatorenstimmen höre, frage ich mich wie so oft, warum ich mir das antue. Ich ärgere mich darüber, dass die Wetterfee – ein Ausdruck, der mich ebenfalls zur Weißglut treibt- mir erzählt, dass sie heute einen Pferdeschwanz trägt. Diese Information habe ich nun wirklich nicht gebraucht!

Während ich beim Frühstück sitze, rege ich mich darüber auf, dass wie immer dieselbe Musik gespielt wird. Bei einigen Radiosendern kann ich drei Lieder vorhersagen, von denen eines mit großer Wahrscheinlichkeit in der nächsten Viertelstunde gespielt wird.

Nun ertönt das Intro der täglichen Radio-Comedy und ich hechte zum Ausschalter oder wechsele den Sender. Nichts hasse ich mehr als Radio-Comedy. Meistens kann ich ihr morgens noch entfliehen, doch leider wird sie wie auch die ewig gleiche Musik nachmittags oft wiederholt.

Doch warum höre ich trotzdem noch Radio, wenn ich mich schon über eine Morning Show so sehr aufrege?

Ich höre Radio, weil ich durch das häufige Ausprobieren neuer Sender, insbesondere über Internetstreams, immer wieder Sendungen entdecke, die ich gerne höre. Wer ein wenig stöbert, findet Sendungen, in denen bestimmte Musikgenres gespielt werden oder Bands das Studio übernehmen. Wenn ich Sendungen wie „Wolf Alice in Session“ auf BBC Radio1 oder „King Kong Kicks“ auf Delta Radio höre, dann vergesse ich all meinen Ärger über das Radio.

Nachrichten, Musik und gute Moderationen, mehr brauche ich für den vollen Radiogenuss nicht.

Vanessa

1. Sendung – Unser Pilot

KROSSE.FM…läuft.

Radio – was bedeutet das heute? Für den Einen wohl das Beste aus den 70ern, 80ern, 90ern und von heute, oder auch die Überbrückungsmusik im Stau am Stern. Für die Andere ist es gelebte Nostalgie, ein Erinnerungsträger, Entertainer und Infoquelle.

Wir von KROSSE.FM, dem neuen Radiosender vom Bremer Campus, haben unsere ganz eigene Vision von  zeitgemäßer  Unterhaltung.  Radio  –  das  ist  musikalische  Horizonterweiterung,  spannend aufbereitete Information und ein Sprachrohr jener Menschen zwischen Uni und WG, zwischen Bib und Bier. Kurz: Gemeint seid ihr.

Mit viel Spaß an der Sache gehen wir, die KROSSE.FM Redaktion, aktuelle Themen an, hören uns durch bislang unentdeckte musikalische Gefilde und frageneuch nach eurer Meinung zu diesem und jenem, vom Weltgeschehen bis zu Uni-Internem.

Oder, um es mit Freddie zu sagen:

You had your time, you had the power
You’ve yet to have your finest hour
Radio

…Radio ist noch lange nicht am Ende. Und KROSSE.FM ist erst am Anfang.

Pilotsendung

 

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