3. Sendung – KROSSE goes International

Wollt ihr euch in den Semesterferien mal nicht thematisch und musikalisch vom Mainstream berieseln lassen? Oder sogar Inspiration für die nächste Reise bekommen? Dann hört euch unsere dritte Sendung an, die euch mit in die weite Welt nimmt.

KROSSE.FM war am Austausch mit moldawischen Studierenden beteiligt, zwei unserer Redakteurinnen berichten von ihren Erfahrungen in Moldawien und mit ihren Austauschpartner*innen, außerdem sind sie bei uns im Studio zum Gespräch. Dabei erfahrt ihr spannende Stories und lustige Annekdoten aus dem hierzulande eher unbekannten Moldawien.

Daneben warten noch weitere Beiträge mit internationalem Touch auf euch. Begleitet wird das ganze natürlich wie immer von Musik, die ihr so sonst nicht unbedingt im Radio hört. Wir haben eine bunte Klangcollage erstellt, mit Songs aus der ganzen Welt.

Und jetzt Ohren gespitzt und entspannt!

Politologin Fiona Baywater zur Ukraine-Krise

Hier findet ihr die ungekürzte Analyse der Ukraine-Krise von Politologin Fiona Baywater.

Die Analyse erschien, in gekürzter Form, im Radio-Essay „Die Bilder des Anderen – Perspektiven auf die Ukraine-Krise“ von Simon Sax. Nachzuhören in unserer Pilotsendung.

Engagement für Flüchtlinge in Bremen

Ergänzend zum Beitrag „Engagement für und mit Flüchtlinge(n)“ haben wir für euch eine kleine Auswahl an Links von Initiativen zusammengestellt, die sich in Bremen in diesem Bereich engagieren.

Die beiden Initiativen aus dem Beitrag erreicht ihr hier:

Daneben gibt es natürlich noch viele weitere Initiativen:

Natürlich hat diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit – schreibt uns gerne über Facebook und Co., falls ihr noch Gruppen kennt, die in unserer List auf jeden Fall aufgeführt werden sollten.

1. Sendung – Unser Pilot

KROSSE.FM…läuft.

Radio – was bedeutet das heute? Für den Einen wohl das Beste aus den 70ern, 80ern, 90ern und von heute, oder auch die Überbrückungsmusik im Stau am Stern. Für die Andere ist es gelebte Nostalgie, ein Erinnerungsträger, Entertainer und Infoquelle.

Wir von KROSSE.FM, dem neuen Radiosender vom Bremer Campus, haben unsere ganz eigene Vision von  zeitgemäßer  Unterhaltung.  Radio  –  das  ist  musikalische  Horizonterweiterung,  spannend aufbereitete Information und ein Sprachrohr jener Menschen zwischen Uni und WG, zwischen Bib und Bier. Kurz: Gemeint seid ihr.

Mit viel Spaß an der Sache gehen wir, die KROSSE.FM Redaktion, aktuelle Themen an, hören uns durch bislang unentdeckte musikalische Gefilde und frageneuch nach eurer Meinung zu diesem und jenem, vom Weltgeschehen bis zu Uni-Internem.

Oder, um es mit Freddie zu sagen:

You had your time, you had the power
You’ve yet to have your finest hour
Radio

…Radio ist noch lange nicht am Ende. Und KROSSE.FM ist erst am Anfang.

Pilotsendung

 

Weitere Infos und Zusatzinhalte:

Mein Radiomoment – Mit Tonlagen Bilder malen

Vielleicht war es nicht unbedingt Radio an sich, was mich in jüngsten Jahren in seinen Bann zog. Eher die auditive Qualität; mit Worten, Klängen und Tonlagen Bilder zu malen, die Zuhörenden eintauchen zu lassen in eine Welt aus Geräuschen.

Auf einem uralten Kassettenrecorder mit Aufnahmetaste begann die Geschichte. Mein Bruder und ich plünderten die Instrumentenkiste, sangen, komponierten, erzählten Geschichten, trommelten mit Hausschuhen auf den Rekorder um den wilden Pferdegalopp nachzuahmen und moderierten unsere Taten. Unser imaginäres Publikum lauschte kreativen Ergüssen. Aus unserem Zimmer sprachen wir zu der ganzen Welt. Später kamen tatsächlich auch Expertenrunden dazu mit zahlreichen Gästen, denen wir alle unsere Stimmen liehen. Kaum ein Thema wurde nicht in unserer Talkshow behandelt. Mit aller Leichtigkeit philosophierten wir als Moderatoren über das Leben.

Es folgte ein Schulpraktikum bei Radioeins. Ein Traum wird wahr? Ich recherchierte für Beiträge, betreute Gäste, stand bei Live-Sendungen mit offenem Mund im Studio und doch immer nur hinter den Kulissen.

Jahre später entdecke ich an der Uni Bremen KROSSE.fm – Campusradio. Ich male mir aus, wie ich eine eigene Sendung habe. Vielleicht immer am Mittwochabend? Von Studierenden für Studierende. Eine Sendung über unentdeckte Plätze Bremens vielleicht? Worte über Lieblingsorte?

Doch ganz so weit ist es noch nicht, Krosse.fm erblickte erst dieses Jahr das Licht der Welt und die Pilotsendung muss von uns erst liebevoll zusammengesetzt werden. Wir können dem ersten Campusradio Bremens ein Gesicht geben, einen Charakter und eine Stimme. So finde ich mich hinter dem Mikrofon wieder, soll mal eine Anmoderation improvisieren. Mir pocht das Herz bis zum Halse, ich lese angespannt eine Zeile vor, Leere im Kopf. Alle kindliche Leichtigkeit verschwunden. Ist Radiomoderation wirklich der Traum? Mein Traum?

ClaraBeitragsbild_Clara_Koschies_Radiomoment

Mein Radiomoment – Gibt es den eigentlich?

Mein Radiomoment. Gibt es den eigentlich? Ich würde fast zu einem „Nein“ tendieren. Leider habe ich noch nie eine Kreuzfahrt im Radio gewonnen, mir wurde auch über’s Radio noch kein Heiratsantrag gemacht oder ähnlich spektakuläre Dinge.

Und dennoch bin ich großer Radio Fan. Das konnte ich erst neulich wieder feststellen, als ich aus meiner alten Wohnung auszog und hier nach Bremen kam. Sage und schreibe 3 (!!!) Radios habe ich ein- und wieder ausgepackt. Und das nicht, weil ich Radios so hübsch finde, sondern weil sie einfach nötig waren. Eins in meinem Zimmer, eins in der Küche, eins im Bad. Deshalb gibt es auch nicht DEN Radiomoment für mich, aber viele kleine Momentchen. Wenn ich unter der Dusche stehe und laut irgendeinen Evergreen mitsinge. Oder ich in der Küche sitze und mich übers Wetter ärgere, während der Moderator genau dasselbe tut. Oder wenn ich in meinem Zimmer vor dem PC hänge und mit der überfälligen Hausarbeit einfach nicht weiter komme, und mit Alanis Morissette lauthals „Ironic“ anstimme.

Klar, auch ich hab einen etwas definierteren Musikgeschmack als die Top 40 und das „beste aus den 80ern, 90ern und von heute“. Aber ab und an finde ich es schön, mich berieseln zu lassen. Keine Playlist zu erstellen, keinen PC hochzufahren. Einfach das Radio anzumachen. Mit einem einzigen Knopfdruck. Ist doch nett, wenn andere sich mal Gedanken machen.

Und statt sich immer nur darüber zu beschweren, dass im Radio oft das gleiche läuft, kann man sich doch auch mal FREUEN, dass dem so ist. Ein Stück weit sind Katy Perry, Sting oder Nena Heimat. Und egal wo ich gerade das Radio aufdrehe, damit bin ich ein Stück weit Zuhause.

Felisa