Mein Radiomoment – Radio als mein ständiger Beifahrer

Mein Radiomoment – Radio als mein ständiger Beifahrer

Radio einschalten, Fenster runter und lauthals mitsingen – das bringt mir gute Stimmung und muss beim Autofahren sein. Zuhause höre ich auch Radio, aber im Auto hat es eine besondere Wirkung auf mich. Das Radio ist mein Beifahrer. Hierbei empfinde ich Leichtigkeit, gute Unterhaltung und fühle mich nicht alleine. Der Moderator erzählt mir, was es Neues in meiner Region gibt, erzählt mir die wichtigsten Neuigkeiten aus der Welt und heitert meine Stimmung mit seiner lockeren Art auf. Schon entsteht das Gefühl unterhalten zu werden. Radio ist aber nicht nur reine Unterhaltung, sondern auch ein wichtiges Instrument im Alltag, um Informationen und Wissenswertes zu verbreiten. Was das Radiohören so besonders für mich macht, ist, dass man eine bunte Mischung an Hits erwarten kann. Ähnlich wie eine prall und bunt gefüllte Tüte voller Bonbons. Eine Überraschung nach der nächsten, worauf man sich freuen kann. Ich liebe die Bandbreite von Musik im Radio – wenn ich durch die Radiosender zappe, weiß ich genau, dass mich nicht nur brandaktuelle Hits, sondern auch Klassiker erwarten, zu denen ich mitgrölen kann. Auch wenn mich die Autofahrer anstarren und für verrückt erklären.
Manchmal gibt es aber auch Tage, an denen ich mich einfach nur beschallen lassen möchte und mir nicht nach Gesang während der Fahrt ist. Wenn ich nicht gut gelaunt bin, mich der eine oder andere Song mit seinem tiefgründigen Text zu sehr berühren könnte, dann höre ich nur halbherzig hin oder schalte das Radio erst gar nicht an.
Spaßiger ist Radiohören allerdings mit meinen Lieblingsmenschen, meinen Freunden: genauso verrückt nach schiefem Gesang und starken Bässen wie ich. Also verwandelt sich die eine oder andere Autofahrt zu einem wahren Partymarathon, ein Hit jagt den nächsten, ein schriller Refrain kommt nach dem anderen. Radio verbindet Menschen und schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl, wenn man es zusammen genießt.

Nilay

Mein Radiomoment – Radio machen ist wie kochen

Viel Arbeit hinter dem iMac um etwas Tolles zu zaubern.

Radio machen ist ein wenig wie kochen. Man braucht gute Zutaten, um etwas Tolles zu zaubern. Ein paar Moderationen, die richtige Musik, die passenden Beiträge und dann alles klein schnippeln, um daraus hinterher ein großes Ganzes entstehen zu lassen. Genau da sind wir gerade bei.

Die Musik ist bereits ausgewählt, die Moderationen geschrieben und die Beiträge erfasst. Jetzt geht es ans Eingemachte: das Schneiden. In den fensterlosen, kleinen, stickigen Schnitträumen des GW2 verbringen wir einige Stunden am Rechner und vergessen dabei die Zeit. Klingt erstmal schrecklich, ist es aber nicht. Es macht Spaß. Ein bisschen Apfel+T, ein bisschen Apfel+J, Backspace und immer wieder die Leertaste um alles abzuspielen. Aber vor allem lachen wir und befassen uns intensiv mit dem Thema Schnitt.

Es ist schon ziemlich cool, wenn man den Interviewpartner, der sich häufig verhaspelt, mittels ein paar Schnitten, zu einem anständigen Satzbau verhelfen kann. Es ist ein bisschen verrückt, die zuvor aufgenommenen Geräusche mit in ein Interview einzubauen. Aber vor allem ist es ein tolles Gefühl, wenn man merkt, dass aus den eigenen Ideen, den vielen Stunden Arbeit und der eigenen Stimme etwas Brauchbares wird, etwas, was sich auch andere Menschen anhören.

Das Team von Krosse.FM sitzt in diesen Tagen für euch in den fensterlosen, kleinen, stickigen Räumen mit rauchenden Köpfen damit es bald wieder heißt: Krosse.FM… läuft! Und das zum zweiten Mal!

Annika

2. Sendung – Tagesablauf

Sie sind wieder da! Oder nein, sie waren nie weg! Seit der letzten Sendung sind zwar ein paar Tage vergangen, aber das Team von KROSSE.FM hat fleißig gearbeitet, um für euch eine neue Sendung ganz nach eurem Geschmack zusammenzustellen. Und diese Sendung, die dreht sich wirklich um euch, um die Studis der Uni Bremen. Krosse.fm begleitet euch einen ganzen Tag lang.

Vom Aufstehen über den Alltag am Campus bis hin zur Abendgestaltung – wir sind dabei! Auf Schritt und Tritt spitzen wir die Ohren.

Wir sind also dabei, wenn ihr euch auf den Weg zur Uni macht. Mittags geht’s mensen? Wir sind am Start und checken für euch, was hinter den Kulissen der GW2 Cafeteria passiert. Wie viele Mitarbeiter schwingen da die Kellen? Wie viele Essen wandern da täglich über den Tresen? KROSSE.FM hat es für euch rausgefunden.

Außerdem haben wir euch gefragt, was ihr macht, wenn die Vorlesungen vorbei sind. Wo kann man sich engagieren? Wo werdet ihr überschüssige Energie los? Und wo könnt ihr euch so richtig entspannen?

Die Antworten auf all diese Fragen – und sicher den einen oder anderen neuen Ohrwurm – findet ihr hier, in der zweiten Sendung von KROSSE.FM!

2. Sendung

 

Weitere Infos und Zusatzinhalte:

Mein Radiomoment – eine Hassliebe zum Radio

Der Wecker klingelt, ich stehe auf und mache das Radio an. Als ich die aufgedrehten Moderatorenstimmen höre, frage ich mich wie so oft, warum ich mir das antue. Ich ärgere mich darüber, dass die Wetterfee – ein Ausdruck, der mich ebenfalls zur Weißglut treibt- mir erzählt, dass sie heute einen Pferdeschwanz trägt. Diese Information habe ich nun wirklich nicht gebraucht!

Während ich beim Frühstück sitze, rege ich mich darüber auf, dass wie immer dieselbe Musik gespielt wird. Bei einigen Radiosendern kann ich drei Lieder vorhersagen, von denen eines mit großer Wahrscheinlichkeit in der nächsten Viertelstunde gespielt wird.

Nun ertönt das Intro der täglichen Radio-Comedy und ich hechte zum Ausschalter oder wechsele den Sender. Nichts hasse ich mehr als Radio-Comedy. Meistens kann ich ihr morgens noch entfliehen, doch leider wird sie wie auch die ewig gleiche Musik nachmittags oft wiederholt.

Doch warum höre ich trotzdem noch Radio, wenn ich mich schon über eine Morning Show so sehr aufrege?

Ich höre Radio, weil ich durch das häufige Ausprobieren neuer Sender, insbesondere über Internetstreams, immer wieder Sendungen entdecke, die ich gerne höre. Wer ein wenig stöbert, findet Sendungen, in denen bestimmte Musikgenres gespielt werden oder Bands das Studio übernehmen. Wenn ich Sendungen wie „Wolf Alice in Session“ auf BBC Radio1 oder „King Kong Kicks“ auf Delta Radio höre, dann vergesse ich all meinen Ärger über das Radio.

Nachrichten, Musik und gute Moderationen, mehr brauche ich für den vollen Radiogenuss nicht.

Vanessa

1. Sendung – Unser Pilot

KROSSE.FM…läuft.

Radio – was bedeutet das heute? Für den Einen wohl das Beste aus den 70ern, 80ern, 90ern und von heute, oder auch die Überbrückungsmusik im Stau am Stern. Für die Andere ist es gelebte Nostalgie, ein Erinnerungsträger, Entertainer und Infoquelle.

Wir von KROSSE.FM, dem neuen Radiosender vom Bremer Campus, haben unsere ganz eigene Vision von  zeitgemäßer  Unterhaltung.  Radio  –  das  ist  musikalische  Horizonterweiterung,  spannend aufbereitete Information und ein Sprachrohr jener Menschen zwischen Uni und WG, zwischen Bib und Bier. Kurz: Gemeint seid ihr.

Mit viel Spaß an der Sache gehen wir, die KROSSE.FM Redaktion, aktuelle Themen an, hören uns durch bislang unentdeckte musikalische Gefilde und frageneuch nach eurer Meinung zu diesem und jenem, vom Weltgeschehen bis zu Uni-Internem.

Oder, um es mit Freddie zu sagen:

You had your time, you had the power
You’ve yet to have your finest hour
Radio

…Radio ist noch lange nicht am Ende. Und KROSSE.FM ist erst am Anfang.

Pilotsendung

 

Weitere Infos und Zusatzinhalte:

Die Produktion der Pilotsendung von KROSSE.fm

Mit viel Spaß an der Sache geht die KROSSE.fm Redaktion aktuelle Themen an, hört sich durch bislang unentdeckte musikalische Gefilde und fragt nach eurer Meinung zu diesem und jenem, vom Weltgeschehen bis zu Uni-Internem.

Mein Radiomoment – Warum ich (eigentlich) kein Radio höre

Radio: Diese unliebsame Begleiterscheinung, wenn man beim Autofahren seine CD-Tasche vergessen hat. Oder die Speicherkarte nicht lesbar ist. Oder sich die Multimediaeinheit aus unerfindlichen Gründen mal nicht mit dem Bluetooth-Modul des Smartphones koppeln lässt.

Was bedeutet denn Radio anno 2014? Wir genießen die Freiheit, unser musikalisches Programm so individuell wie nur denkbar zu gestalten – Mittel und Wege gibt es ja viele. Via Spotify können wir auf unsere Musik inzwischen auch von unterwegs aus zugreifen, iTunes Match ermöglicht uns, die eigene Library in der Hosentasche herumzutragen und abzurufen. Wir erstellen uns Playlisten, favorisieren Youtubevideos und liken Clips bei Facebook – ganz nach dem eigenen Geschmack! Was also kann uns das Radio bieten?

Auf den gängigen Frequenzen bekommen wir den gefühlt immer gleichen Retortenkitsch der aktuellen Saison präsentiert, dazu das „Beste“, sprich Totgenudeltste der 80er und 90er. Risiko? Fehlanzeige! Spannung: gleich Null. Ganz ehrlich, wenn ich mal gezwungen bin, über längere Zeit Bremen 4, NRJ und Konsorten zu hören, werde ich über kurz oder lang aggressiv. Für wen wird denn dieses Programm zusammengestellt? Wer ist diese graue Masse, die sich daran erfreut, den aktuellen Sommerhit 3x am Tag, 30x die Woche vorgesetzt zu bekommen? Selbst, wenn man einen Song ursprünglich mal mochte, so verliert er an Bedeutung, wenn man ihn in solch übertrieben stetiger Frequenz zu hören kriegt, dass man ihn nach dem 4. Mal auswendig mitsingen, und nach dem 40. Mal dazu im Takt reihern kann!

Aber Radio könnte auch anders! Es besitzt das Potenzial, seine Hörerschaft zu überraschen, in den alltäglichsten Situationen zu begleiten und mit einem Programm zu versorgen, das emotional begeistert, belebt oder berührt. Wenn wir dem Radio Einlass in unsere Wohnzimmer oder Autocockpits gewähren; wenn wir ihm erlauben, bei uns zu sein, wenn wir uns auf längere Fahrten begeben, im Büro schwitzen oder zuhause Lust auf laute Musik haben, dann sollte sich Radio erkenntlich zeigen und das nicht, indem es uns mit abgekochter Fertigsuppe abfüllt, sondern uns mit feinster Gourmetkost verwöhnt. Eine Melange aus Bekanntem und Beliebtem, nicht bloß kommerziell Erfolgreichem und mehrfach Durchgekautem.

Wenn der Sender Augen und Ohren offen gehalten hat, um seinen Hörern Neues und Spannendes aus der globalen Musikszene aufzutischen; wenn dabei ein toller Mix aus Neuem und Großartigem entsteht und er uns vielleicht sogar mit dem nächsten großen Lieblingslied beschenkt; wenn das Radio uns nicht bloß als Konsumenten versteht, sondern als intelligenten Hörer wertzuschätzen weiss, dann werden wir diese Wertschätzung erwidern, dann werden wir ihm seinen Mut danken und dranbleiben! Und dann kann Radio wieder Spaß machen, auch im Jahr 2014!

Marian Rossol

Mein Radiomoment – Immer mitten im Leben

Es ist nicht dieser eine, große Radiomoment – nein, es sind die unzähligen kleinen akustischen Momente, die Radio so einzigartig machen, die direkt in unser emotionales Ich treffen: der persönliche Song, die auf den Punkt gebrachte Moderation, der schöne musikalische Übergang, die treffende Pointe…

Als langjähriger Radiomacher habe ich zahlreiche Momente des kleinen Radio-Glücks erleben können. Wie schön es sich etwa anfühlt, eine Live-Sendung inspiriert on air gebracht zu haben.

Meine emotional sicherlich bewegendsten Radio-Momente können unterschiedlicher nicht sein: der Tag der Geburt meines Sohnes und der Tag von 9/11. Ersterer brachte mit sich, dass ich das bisher einzige Mal zu spät zum Dienst kam, unendlich euphorisiert und dann das freudige Ereignis live während der „Hafenkonzert“-Übertragung verkündend. So haben meine Eltern aus dem Radio erfahren, dass sie Großeltern geworden waren…

Letzterer hat 2 meiner Kollegen und mich emotional total gefordert, da wir das gesamte Musikprogramm der auf den 09.11.2001 folgenden Tage in einer nicht enden wollenden Session musikalisch umgestaltet haben. Seit diesem Tag kann ich beispielsweise Eva Cassidys wunderbare Version von “Over The Rainbow“ nicht mehr unbefangen anhören.

Für mich ist und bleibt Radio unmittelbarer Spiegel des Lebens.

Dr. Christian Höltge, Radiomacher seit 1986

Mein Radiomoment – Keine Angst vor Abschaltimpulsen

Es war Silvester. Am frühen Abend kam ich ins Studio, um für zwei oder drei Stunden bei der ausgelassenen Jahresendsendung unseres Uni-Radios dabei zu sein. Mein Auftrag: Likör mitbringen. Der wäre allerdings kaum noch nötig gewesen, denn schließlich feierte unsere CVD zeitgleich noch ihren Geburtstag, sodass das Sendungs- … nun ja, nennen wir es mal Konzept: „ein bisschen trinken, ein bisschen Musik und ein bisschen Quatschen“ bereits vor der Sendung ausgiebig zelebriert wurde. Dementsprechend hatten alle anderen auch schon gut einen im Tee, als ich im Studio ankam.

Doch damit nicht genug. Zur weiteren Pegelsteigerung war ein Trinkspiel vorbereitet, das wir live und mit eingeschalteten Mikrofonen spielten. Außerdem bekamen alle einen kleinen Zettel, auf dem eine persönliche Aufgabe gestellt wurde, die den anderen jedoch nicht verraten werden durfte. Ich musste eine spontane Erkältung vortäuschen und durch lautstarkes Schniefen und Husten auch alle anderen daran teilhaben lassen. Auch wenn im Studio keiner mehr so richtig zu begreifen schien, weshalb ich meine Atemwege so lauthals benutzte – der Ohrenschmaus aus dem Radio war perfekt.

Im Prinzip war diese Sendung schlicht eine Geburtstagsfeier mit Liveübertragung. Doch von unserem kritischen und experimentellen Standpunkt aus gesehen, war sie ein Bollwerk gegen die Nüchternheit der Programme, gegen trockene Moderationen und gegen die Angst vor Abschaltimpulsen. „Bloß keine Fehler und bloß nichts unangenehmes senden, sonst verlieren wir unsere Hörer!“ – dagegen stellten wir unsere Silvester-Radiogala mit der höchsten, je gemessenen Dichte an Radiopannen als Gegenkonzept. Denn wir haben den Luxus genossen, uns keiner Quote unterwerfen zu müssen oder die Sendung zum Wohlgefallen der breiten Masse glattbügeln zu müssen. Wir haben im Radio das machen können, was Spaß macht – und sei es, einfach mal einen über den Durst zu trinken. Nicht, dass sich so jeder Sendetag gestalten ließe. Aber es darf auch mal dazugehören.

Einen Archivmitschnitt gibt es von dieser Sendung zu meinem Bedauern – aber wohl aus gutem Grund – nicht. Anders verhält es sich da mit anderen angetüdelten Silvester-Sendungen. So birgt das Internet beispielsweise die folgende Perle des sich nur noch mit Mühe artikulierenden Nachrichtensprechers von Radio Fritz, welcher sich bei den ersten Nachrichten des neuen Jahres eine wahre Glanzparade leistete: http://radiopannen.de/index.php?pid=109 Ich würde bezweifeln, dass durch diesen Faux pas auch nur ein Hörer verloren gegangen ist.

Felix

Mein Radiomoment – Immer wieder dasselbe

Es ist wirklich unglaublich. Unabhängig zu welcher Zeit ich das Radio einschalte, immer ertönt das selbe verdammte Lied. Tag für Tag, wieder und wieder. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dass Lied nicht noch beim Namen zu nennen, doch wie sonst soll ich die in mir aufgestauten Aggressionen endlich mal abbauen können? Es handelt sich um den mittlerweile todgehörten Titel Let Her Go von dem Erfolgssänger, so wird er angepriesen, Passenger. Dieses Lied läuft ungelogen jeden Tag, wohlgemerkt seit mehreren Monaten, mindestens zweimal auf dem von mir seit Jahren favorisierten Radiosender. Egal zu welcher Uhrzeit ich das Radio einschalte, entweder läuft das obengenannte Lied genau zu diesem Zeitpunkt oder kommt innerhalb der nächsten 5 – 10 Minuten. Als wäre dies nicht schon provozierend genug ertönt davor noch der allbekannte Jingle „Alle aktuellen Hits – das Beste von heute“. Bei aller Liebe des durchschnittlichen Hörfunkkonsumenten: Ein Lied, was mehrmals pro Tag und vor allem über den Zeitraum von mehreren Monaten immer wieder gespielt wird, kann einfach nicht mehr aktuell sein. Auch über den Fakt, dass nur das Beste von heute gespielt wird, lässt sich auf jeden Fall streiten. Natürlich könnte ich einfach den Radiosender wechseln, denn der Fehler im System könnte ja auch am Endnutzer liegen. Offengestanden liegt der Fehler wirklich bei mir, denn das Radiogerät lässt sich auf Anno 1990 schätzen. Möchte man den Sender wechseln, so gleicht das einem chirurgischen Eingriff. Mit äußerster Präzision versuchte ich schon oft den kleinen Regler im Frequenzbereich zu verschieben, doch zu oft wurde ich vom monotonen surren enttäuscht.

Kein Einzelfall

Ohnehin erschlägt mich das Gefühl, dass viele Radiosender gerne die selbe Schiene fahren. So wird meistens ein bunter Mix aus aktuellen Hits und dem Besten aus den vergangenen Jahrzehnten angepriesen, die Realität sieht allerdings etwas anders aus. Die aktuellen Hits beschränken sich meistens auf die Top 15 der aktuellen Singlecharts, der Rest ähnelt einem DJ-Set von einer Ü40 80er & 90er Party im regionalen Tanzlokal. Die einzig wirkliche Abwechslung bietet das ständig wechselnde Wetter und die verschiedenen Standorte der Blitzer auf den Straßen. Vielleicht ist es langsam mal an der Zeit, das Radio wieder ein wenig attraktiver zu machen – zumindest was die Musikauswahl angeht.

Jean-Luc